Orte der Kraft von Sonja Knoll

Die Autorin Sonja Knoll schildert in ihrem Roman „Es gibt nur deinen Weg“ sehr mutig und ehrlich ihren ungewöhnlichen Genesungsweg durch eine Lymphdrüsenkrebserkrankung. Sonja Knoll erzählt, wie sie nicht nur medizinisch gesund wird, sondern auch ganzheitlich heilt und durch die Krankheit sogar zu neuer Stärke findet. In diesem Blog lässt die Autorin uns teilhaben an den kleinen Dingen im Leben, die ihr Kraft, Ausdauer, Ruhe und Gelassenheit geben.

 

Collagieren & Collagen
Es-gibt-nur-deinen-Weg-Sonja-Knoll-Leykam3Neben dem Schreiben verbringe ich Zeit mit dem Anfertigen von Collagen: aus verschiedenen Illustrierten und Magazinen reiße ich Seiten heraus mit Fotos oder Bildern, die zum gewählten Thema der Collage passen. Dann schneide ich die Motive aus und füge sie zu neuen, persönlichen Bedeutungen zusammen. Dieses nonverbale Ausdrucksmedium eignet sich zur Kommunikation mit der eigenen Psyche, oder als Sprungbrett in einen Schreibprozess – aus einer Collage kann so eine Short Story oder ein Gedicht werden. Letztes Jahr habe ich überdies Wort-Collagen erstellt aus jeweils einer Wochenendausgabe einer Wiener Tageszeitung: es sind poetische, skurrile, assoziative Texte entstanden.

 

Die Wiener Frühstückskultur
Es-gibt-nur-deinen-Weg-Sonja-Knoll-Leykam1Wien hat eine ausgesprochen ausgeprägte Frühstückskultur. Es gibt Hunderte Lokale, in denen manchmal bis zum Abend wienerisch, orientalisch, levantinisch, französisch oder englisch gefrühstückt werden kann. Besonders gern gehe ich im Sommer mit Freundinnen in die „Schanigärten“ der Kaffeehäuser, um dort meine Lieblingskombination zu bestellen: zwei Eier im Glas, ein Schnittlauchbrot und dazu eine Mélange. So beginnt ein Tag gleich großartig.

 

 

 

Schreiben und Lesen im japanischen Park
Es-gibt-nur-deinen-Weg-Sonja-Knoll-Leykam2Ich gebe zu, ich bin seit meiner Jugend „japanophil“. Vor ein paar Jahren habe ich mir einen Lebenstraum erfüllt und bin zwei Wochen zwischen Tokio und Kyoto gereist. Insbesondere die Zen-
Gärten begeisterten mich in ihrer reduzierten Ästhetik. Unweit meiner Wohnung habe ich einen in den 80er Jahren angelegten kleinen, wunderschönen japanischen Park entdeckt, in den ich mich zum Schreiben oder Lesen zurückziehen kann. Die Anlage und ihr Zusammenspiel der Steine, Moose, des Wassers und der Bäume zaubern eine ruhige, meditative Atmosphäre, in der ich mich gut konzentrieren und gleichzeitig entspannen kann. 

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