Das Gewicht der Bilder

Das Gewicht der Bilder

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  • 978-3-7011-8089-9
  • September 2018
  • Taschenbuch, 12,5 x 20,5 cm
  • 172
Begeben Sie sich zusammen mit der weiblichen Romanfigur Vanja auf eine Reise, die einerseits... mehr
Das Buch "Das Gewicht der Bilder"

Begeben Sie sich zusammen mit der weiblichen Romanfigur Vanja auf eine Reise, die einerseits von den zarten Gefühlen des ersten romantischen Verliebtseins geprägt ist, die sich andererseits der Realität nicht entziehen kann. Die Beziehung steuert schon bald auf einen existenziellen Konflikt zu, der die Betroffenen veranlasst, ihr bisheriges Leben einer kritischen Prüfung zu unterziehen. Aus einer Liebes- wird eine Geschäftsbeziehung, aus Nähe wird Fremdheit, aus Gemeinsamkeit Einsamkeit.

Die Protagonistin Vanja ist Lehrerin und lernt in einem Fitnessstudio Arthur kennen. Sie sind zwei fitnessbegeisterte Vertreter der Generation Prekariat. Beim Training kommen sie sich näher. Sie sind noch nicht lange ein Paar, als Vanja einen Autounfall verursacht. Wie durch ein Wunder bleiben beide unverletzt. Da sie jedoch Schuldgefühle plagen, übernimmt Vanja die Bürgschaft für einen Kredit, den Arthur zur Gründung einer Firma benötigt. Sie hofft, dass sich die beiden durch ihre Großzügigkeit und das ihm damit entgegengebrachte Vertrauen näher kommen. In der Realität entwickeln sie sich jedoch in unterschiedliche Richtungen. Sie werden sich fremd. Vanja wendet sich dem Malen von Bildern zu.
Obwohl „Das Gewicht der Bilder“ sich vordergründig als Liebesgeschichte präsentiert, sind die zentralen Themen Selbstverwirklichung, gesellschaftlicher Wandel und Gesellschaftskritik. Der Roman erzählt von der Sehnsucht nach einem gelungenen Leben und von den Bildern, mit denen wir glauben, ein solches erkennen zu können. Die Romanfiguren suchen nach Glück und einem besseren Leben. „Vielleicht, dachte ich, während ich an beiden Enden der Hantelstange je eine weitere Fünfkiloscheibe auflud, würde es mir ja gelingen, mich ins Glück zu stemmen. „Aktiv sein“ war die Zauberformel der modernen Glücksforschung. Glück war eine Gehirnfunktion, die durch eine gesunde Lebensweise aktiviert werden konnte. Wurdest du nicht glücklich, warst du selber schuld.“ (p. 85)

 

Interview mit Johannes Wally

© Henx

Wally Johannes

Wally-c-Henx

Johannes Wally wurde 1978 in Wien geboren. Er ist promovierter Anglist und lehrt und forscht am Institut für Anglistik an der Karl-Franzens-Universität Graz. Sein literarisches Debüt “Absprunghöhen” erschien 2014 beim Leykam Verlag und wurde mit dem Literaturpreis der Steiermärkischen Sparkasse ausgezeichnet. 2015 erhielt seine Monographie “Secular Falls from Grace” zu Neoatheismus und englischsprachiger Gegenwartsliteratur den Josef-Krainer-Förderungspreis für Geisteswissenschaften. Sein Roman “Das Gewicht der Bilder” ist im Herbst 2018 beim Leykam Verlag erschienen.

Johannes Wally publiziert in verschiedenen Literaturzeitschriften, u.a. Lichtungen und Manuskripte.

 

 

© Henx

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