Das Weite suchen

Das Weite suchen

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  • 978-3-7011-7872-8
  • Oktober 2013
  • gebunden, 12,0 x 20,5 cm
  • 232
Anna, Georg und Klaus haben – so wie fünf andere – genug vom hektischen Leben in der Stadt,... mehr
Das Buch "Das Weite suchen"

Anna, Georg und Klaus haben – so wie fünf andere – genug vom hektischen Leben in der Stadt, genug von der Enge des Berufs und der treibenden Karriereleiter. Sie suchen das Weite und entfliehen ihrer Vergangenheit auf dem Land, auf dem Ginthof, wo sie ihre Haare zöpfen und mit der Sense mähen. Dort schlagen sie den Gong zum gemeinsamen Frühstück unterm Lindenbaum und spielen mit ihren Kindern in der nassen Wiese. Doch dort holt sie auch ihre Andersartigkeit ein, wenn die Keuschnwirtin sie nicht gutheißt; holen sie ihre Beziehungen ein, wenn das Liebesnest am Dachgeschoss zu einsam wird; und holen sie die Abgründe der Menschlichkeit ein, wenn das Feuer lodert.

Der Roman „Das Weite suchen“ von Birgit Pölzl ist ein Fenster in eine Welt der vermeintlichen Einfachheit, eine Gegenüberstellung von romantisierter Vorstellung und harscher Realität. Die acht erwachsenen Mitglieder der Ginthof-Kommune sehen sich auf dem Bauernhof ohne Internet und Stromleitung mit ihren Wünschen und Hoffnungen gleichermaßen konfrontiert wie mit ihren Ängsten. Während sie die Kühe melken und den Käse reifen lassen, während sie über den Neoliberalismus wettern und sich am Kaminfeuer in der Stube wärmen, bleiben sie doch Zugezogene. Ereignisse erschüttern ihre kleine Welt und führen ihnen stets vor Augen, dass sie vor den menschlichen Emotionen und Bedürfnissen auch am Ginthof nicht verschont bleiben werden.

Mit ironischer Distanz erzählt „Das Weite suchen“ von den Änderungen in der Wahrnehmung der Romanfiguren und deutet ihre Wandlungen im Denken und Tun an – als erste, ungelenke Schritte im Versuch, sich jenseits neoliberal gezeichneter Erfolgsmuster zu (er)finden.

Literaturpreis der Steiermärkischen Sparkasse 2013

 

Pressestimmen

„Birgit Pölzls Roman wird jene Leserinnen und Leser interessieren, die eine gewisse Affinität zu anderen Lebensformen, zu einer Art Anarchie ohne Gewalt und zu einem langsamen Landleben sowie einer Dorfprosa haben und denen sanfte Gesellschaftskritik schon immer die liebste war."
Janko Ferk, Die Presse

„Sie schickt Figuren aus ihrem Roman "Das Weite suchen" in ihren neuen Arbeiten "auf Aventüre", und sie weiß, wovon sie spricht. Die 1959 geborene Grazerin Birgit Pölzl, war selbst monatelang allein in Tibet, Nepal und Indien unterwegs."
Karin Zehetleitner/APA, Kleine Zeitung

 

 

Pölzl Birgit

Birgit Pölzl lebt und arbeitet als freie Schriftstellerin in Graz. Studierte Germanistik und Kunstgeschichte, dissertierte über Steuerungssignale im realistischen Drama. Im Kulturzentrum bei den Minoriten baute sie das Ressort Literatur auf, das sie bis 2019 leitete. Birgit Pölzl wurde zum Bachmannpreis 2014 nominiert.
Veröffentlichungen:
Zahlreiche Publikationen in den Literaturzeitschriften Kolik, Manuskripte, Lichtungen; Romane: Die Leichtigkeit in den Nischen, 1998; Zugleich, 2005; Seidenschrei, 2007; Das Weite suchen, 2013.

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