Teufelchen

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  • 978-3-7011-7984-8
  • Oktober 2015
  • Taschenbuch, 12,5 x 20,5 cm
  • 200
Der Roman von Sophie Reyer setzt sich mit den Themen Tod und Verlust auseinander. Im Zentrum... mehr
Das Buch "Teufelchen"

Der Roman von Sophie Reyer setzt sich mit den Themen Tod und Verlust auseinander. Im Zentrum steht das Leben einer kleinen Familie, die aus Mutter, Vater und der siebenjährigen Tochter Teresa besteht. Aus ihrer Perspektive wird auf das (Tabu-)Thema Magersucht eingegangen und mit den Augen eines Kindes gesehen, das seine Mutter liebt und nicht verlieren will. Dabei gelingt es der Autorin, den Prosatext mit Tagebucheintragungen der Mutter sowie Briefen des Vaters an seine Tochter aufzulockern und abwechslungsreich zu gestalten.

Teresa ist ein aufgewecktes und sensibles Kind an der Schwelle zum Schulalter. Ihre Mutter Nina arbeitet als Supermodel und folgt nur allzu bereitwillig den Lockrufen Anas, der zur Göttin personifizierten Magersucht. Ihr Vater Wolfgang ist Volksschullehrer. Eines Tages, auf dem Weg in die Schule, klappt Teresas Mutter zusammen und wird mit der Ambulanz nach Hause gebracht. So vergehen die nächsten Tage, bis schließlich einige Männer kommen und Teresas Mutter mitnehmen. Teresas Vater Wolfgang versucht zunächst, das Mädchen vom Verlust abzulenken. Er besucht mit Teresa Puppentheaterstücke und Safariparks. Die Mutter wird währenddessen auf der Klinik Abteilung „Essstörungen“ an einen Schlauch gehängt. Bald schon aber muss Teresa wieder in die Schule gehen. Sie hat zwar einen Dinosaurier als treuen Freund, der immer wächst, wenn die Erwachsenen weggehen, und in deren Anwesenheit wieder zu einem Plüschtier zusammenschrumpft, aber das Kind beginnt dennoch, aufgrund der Abwesenheit der Mutter eigensinnige Marotten zu entwickeln. Zusammen mit Ihrer Freundin Gitta, einem unbändigen Wildfang, macht sich Teresa auf die Suche nach Ana, der vermeintlichen Mörderin Ninas.

Als Basis für den Roman wurden sowohl eine ausführliche Recherche zur Thematik Magersucht als auch einige Interviews mit Models verwendet.

Reyer Sophie

Sophie Anna Reyer wurde 1984 in Wien geboren. Sie ist Lyrikerin, freischaffende Autorin für Kindertheater, promovierte Philosophin und Komponistin klassischer Musik. Nach Abschlüssen in Komposition/Musiktheater, Szenisch Schreiben sowie dem Studium Drehbuch und Filmregie promovierte sie im Fach Philosophie in Wien.

Sie arbeitet am Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft an der Universität Wien sowie an der Pädagogischen Hochschule Hollabrunn. Seit 2017 ist sie Lehrgangsleiterin der Wiener Schreibpädagogik. Sophie Reyer schreibt Prosa, Lyrik und Theatertexte für Erwachsene und Kinder. Im Verlauf ihrer bisherigen Karriere hat sie schon diverse Preise und Stipendien erhalten, u. a. Literaturpreis der Steiermärkischen Sparkasse (2008 und 2010) oder Literaturpreis der Stadt Graz (2013).  

Zu ihren Werken zählen u.a.:

  • Vertrocknete Vögel (2008)
  • Flug (Spuren) (2012)
  • Insektizid (2014)
  • Schläferin(2016)
  • Schildkrötentage (2017)
  • Die Freiheit der Fische (2019)

 

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