Unter dem Erzberg – Erinnerungen an meine Kindheit in Eisenerz

Unter dem Erzberg – Erinnerungen an meine Kindheit in Eisenerz

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  • 978-3-7011-8150-6
  • November 2019
  • Gebunden, 16,8 x 24,0 cm
  • 152
Erleben Sie einmalige Einblicke in Details aus Hildegard Fischers jungem Leben, die sie Zeit... mehr
Das Buch "Unter dem Erzberg – Erinnerungen an meine Kindheit in Eisenerz"

Erleben Sie einmalige Einblicke in Details aus Hildegard Fischers jungem Leben, die sie Zeit ihres Lebens geprägt haben und ihr auch in schwierigen Augenblicken Stärke verliehen haben. Sie führen uns zurück in die entbehrungsreichen Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg, die jedoch mit Fantasie, Heiterkeit und kindlichem Tatendrang überwunden werden und uns das Bild einer glücklichen Kindheit vermitteln. Die Autorin verliert sich dabei nicht in Nostalgie, sondern illustriert den dörflichen Zusammenhalt, die familiäre Harmonie und lebensfrohen Momenten trotz harter Arbeit und Knappheit.

Unter dem Erzberg – Hildegard Fischer verbrachte die ersten zehn Jahre ihrer Kindheit in der malerischen steirischen Bergmannsstadt Eisenerz, die auch Schauplatz ihrer Erzählungen ist und die sie immer als ihre Heimat betrachtet hat. Die 42 Kurzgeschichten stammen aus den Jahren zwischen 1947 und 1955, als sie nach Wien zu ihrer Tante zog, um dort das Gymnasium zu besuchen. Ganz besonders geprägt haben Hildegard Fischer die Eisenerzer Alpen sowie die majestätische Stufenpyramide des Erzbergs. So erzählt sie etwa von ihrer Sandkiste, in der sie als kleines Mädchen kleine Hügel mit Etagen baute. Zur Sprengzeit zerstörte sie die Sandberge mit ihren Händen wieder. Das spiel fesselte die Kinder der ganzen Nachbarschaft bis eines Tages ein Zündholz und Sprengstoff eine echte Explosion des nachgebauten kleinen Erzbergs erzeugen sollte.

In einer anderen Erzählung berichtet Hildegard Fischer wie sie und ein paar andere Kinder ihr Wunder von Weihnachten erlebt haben. Sie erhielten von einem Forstangestellten einen kleinen Obolus. Auf dem Weg zum Dorfladen treffen sie auf einen abgemagerten Mann mit einem ebenso dünnen Hund und beschließen, ihm das Geld zu spenden. Später erinnern sie sich in der Kirche an ein Bild des jungen Jesus Christus und sind sie überzeugt, dass sie Gottes Sohn geholfen haben.

Die Autorin widmet auch eine ganze Reihe von Kurzgeschichten ihrem Großvater. Sie beschreibt beispielsweise die erste bewusste Begegnung mit ihrem Großvater aus Wien und wie sie vom ersten Augenblick an von ihm sowie seinen Gemälden und Zeichnungen fasziniert war. Hildegard Fischer lässt die Leser an dem besonderen Moment teilhaben, als sie das erste Mal mit ihrem Großvater zeichnet.

Fischer Hildegard

Hildegard Fischer,  geb. Rohn erblickte im Jahr 1941 das Licht der Welt in Eisenerz, wo ihr Vater als Ingenieur am Erzberg tätig war. Zu ihrer Tante nach Wien gekommen, absolvierte sie das Mädchengymnasium in Hietzing und begann nach der Matura ein Studium an der Universität Wien, das sie 1968 mit den Fächern Philosophie, Psychologie, Publizistik und Kunstgeschichte, mit dem Fokus auf gotische Kunst, als Dr. phil. abschloss. Im selben Jahr folge die Hochzeit mit dem Chefredakteur, Autor und Publizisten Ewald Guido Fischer.

Ein Jahr später war sie für den Bohmann-Verlag tätig, zunächst als Chefredakteurin und später als Verlagsleiterin. In den 1970er Jahren galt ihr nachdrückliches Engagement den aufkommenden Problemen im Bereich der Ökologie. Zur selben Zeit unternahm Hildegard Fischer ausgedehnte Reisen rund um die Welt und widmete fremden Kulturen und vergessenen Völkern ein besonderes Augenmerk. 

Danach stand sie über 20 Jahre lang als Geschäftsführerin an der Spitze des Österreichischen Handelsverbands und stellte sich in dieser Funktion zahlreichen Herausforderungen. Dazu zählten etwa die Umstellung von Schilling auf Euro oder die Entwicklung des ersten europäischen Internet-Siegels "E-Commerce Quality".

Ihr gesamtes Leben war geprägt von ihren kunst- und kulturhistorischen Interessen. Dabei widmete sie sich besonders intensiv der Erforschung des Lebenswerks ihres Großvaters Hans Rohn, der nicht nur als bedeutendster österreichischer Alpenkartograph und talentierter Lithograph gilt, sondern sich auch einen Namen als akademischer Maler gemacht hat. 

Hildegard Fischer verstarb am 1. Juni 2017 in Melk an der Donau und erlebte die Veröffentlichung ihrer Erinnerungen an die Kindheit in Erzberg leider nicht mehr.

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