1938 – Der „Anschluss“ im internationalen Kontext

1938 – Der „Anschluss“ im internationalen Kontext

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  • 978-3-7011-0421-5
  • März 2020
  • Gebundene Ausgabe, 16,8 x 24,0 cm
  • 332
Dieser Sammelband zeichnet erstmals umfassend die komplexe internationale Lage 1938 im... mehr
Das Buch "1938 – Der „Anschluss“ im internationalen Kontext"

Dieser Sammelband zeichnet erstmals umfassend die komplexe internationale Lage 1938 im Zusammenhang mit dem „Anschluss“ Österreichs nach, berücksichtigt die Reaktionen seiner Nachbarstaaten und die unmittelbaren Auswirkungen des „Anschlusses“ auf die österreichischen Juden. Positionen von Mexiko, Großbritannien und Frankreich werden diskutiert und in das Zeitgeschehen eingeordnet, und ein Blick hinter die Kulissen des sowjetischen Protests sowie des Handelns der USA offenbart eine differenzierte Sicht. Ein historisch und gesamtwissenschaftlich wertvolles Werk.

Dieser Sammelband zeichnet erstmals umfassend die komplexe internationale Lage 1938 im Zusammenhang mit dem „Anschluss“ Österreichs nach, berücksichtigt die Reaktionen seiner Nachbarstaaten und die unmittelbaren Auswirkungen des „Anschlusses“ auf die österreichischen Juden.

Mexiko war das einzige Land der Welt, das 1938 beim Völkerbund schriftlichen Protest gegen den „Anschluss“ Österreichs an das Deutsche Reich einbrachte. Doch der Völkerbund blieb untätig. Die britische und die französische Regierung protestierten nur halbherzig – in London und Paris hatte man wohl akzeptiert, dass der „Anschluss“ als ein Akt der Vollziehung des Selbstbestimmungsrechtes der Völker gesehen werden konnte. Die neutralen USA verfolgten noch eine isolationistische Politik, erkannten den „Anschluss“ zwar de jure nicht an, de facto jedoch sehr wohl. Nach außen hin sichtbar trat die Sowjetunion gegen den „Anschluss“ auf. Ein Blick hinter die Kulissen offenbart jedoch, dass es beim sowjetischen Protest nur bedingt um das Schicksal Österreich ging.

Entscheidend waren die neuen geopolitischen Realitäten in Mitteleuropa und die politische und militärische Stärke des Deutschen Reiches. Andererseits hatte auch Österreich mit seinem Verzicht des Rechtes auf Selbstverteidigung den Großmächten wohl auch eine völkerrechtliche Handhabe zum Einschreiten genommen.

Ein historisch und gesamtwissenschaftlich wertvolles Werk zur Aufarbeitung der Geschichte Österreichs im internationalen Kontext.

Karner Stefan

Herausgeber Stefan Karner - Photo Credit BIK

 Univ.-Prof. Dr.phil. Dr. h.c. Stefan Karner war Vorstand des Instituts für Wirtschafts-, Sozial- und Unternehmensgeschichte der Karl-Franzens-Universität Graz bis 28. Februar 2018, Leiter des Ludwig Boltzmann Instituts für Kriegsfolgenforschung bis 28. Februar 2018 sowie ehemaliger wissenschaftlicher Leiter des Universitäts-Medienlehrgangs (2004-2017).

Er wurde am 18. Dezember 1952 in St. Jakob/Völkermarkt geboren und hat sein Studium der Geschichte und des Russischen 1976 mit seiner Promotion summa cum laude abgeschlossen. Ab 1977 war er Assistent am Institut für Geschichte, seit 1982 am Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte.

1985 erfolgte die Habilitation für Neueste Wirtschafts- und Sozialgeschichte und für Österreichische Zeitgeschichte.

2000-03/2004 und 07/2006-09/2012 war Univ.-Prof. Dr. Stefan Karner stv. Institutsvorstand, von 04/2004 bis 07/2006 und von 10/2012 bis 02/2018 Vorstand des Instituts für Wirtschafts-, Sozial- und Unternehmensgeschichte.

Er hat über 30 selbständige wissenschaftliche Publikationen verfasst sowie zahlreiche wissenschaftliche Beiträge. Zudem ist er Herausgeber bzw. Mitherausgeber verschiedener wissenschaftlicher Beitragsbände und Publikationsreihen.

© BIK

Ruggenthaler Peter

Peter-Ruggenthaler-384x500Priv. Doz. Dr. Peter Ruggenthaler ist stellvertretender Leiter des Ludwig Boltzmann Instituts für Kriegsfolgenforschung Graz – Wien – Raabs und Mitglied der Österreichisch Russischen Historikerkommission. Seine Forschungsschwerpunkte sind Kalter Krieg, Sowjetunion, Diplomatiegeschichte sowie Zwangsarbeit im „Dritten Reich“.

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