Der erste Stein aus der Berliner Mauer – Das paneuropäische Picknick 1989

Der erste Stein aus der Berliner Mauer – Das paneuropäische Picknick 1989

  • Karner Stefan, Lesiak Philipp
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  • 978-3-7011-0414-7
  • Februar 2019
  • Gebundene Ausgabe, 14,5 x 20,5 cm
  • 276
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Das Buch "Der erste Stein aus der Berliner Mauer – Das paneuropäische Picknick 1989"

Erhalten Sie als historisch begeisterte*r Leser*in spannende Einblicke in die Geschehnisse um den 19. August 1989. Als politisch engagierte Ungarn und Österreicher direkt an der Staatsgrenze ein „Picknick“ für Jugendliche beider Länder organisierten und Otto von Habsburg sowie Imre Pozsgay um eine Schirmherrschaft für dieses Event baten. Es sollte weitreichende Folgen haben, denn der erste Stein aus der Berliner Mauer war herausgebrochen. Drei Monate später war die Mauer Geschichte und zwei Jahre später brach die Sowjetunion zusammen.

Im Mai 1989 begann Ungarn Schritt für Schritt mit dem Abbau des Eisernen Vorhangs zu Österreich. Der ungarische Ministerpräsident Miklós Németh hatte sich bei einem Treffen mit Michail Gorbatschow im März desselben Jahres vergewissert, ob ein solcher Schritt möglich wäre. Doch wie weit würde die Öffnung gehen? Würden die Sowjets wieder einmarschieren, wie schon 1956? Niemand konnte es wissen.

Bereits am 27. Juni 1989 inszenierten die Außenminister Alois Mock und Gyula Horn das Ende der Trennung von Europa mit der symbolischen Durchtrennung des Stacheldrahts vor laufenden Kameras.

Die Kunde von einem Loch im Eisernen Vorhang stieß besonders in der DDR auf große Begeisterung. Zahlreiche DDR-Bürger waren wie jedes Jahr nach Ungarn auf Urlaub gefahren. Dieses Mal taten sie dies jedoch nicht mit der Absicht wieder heimzufahren. Besonders das Paneuropäische Picknick am 19. August 1989 wurde von Hunderten DDR-Bürgern überrannt. Was folgte, war die größte Flucht aus der DDR seit dem Bau der Berliner Mauer 1961.
Der Band basiert auf einer Tagung zum 25. Jahrestag des „Paneuropäischen Picknicks“. Zwölf Historikerinnen und Historiker aus Österreich, Ungarn, Tschechien, und den USA arbeiten die Stationen, Zusammenhänge und Ursachen der Öffnung des Eisernen Vorhangs an der österreichisch-ungarischen Grenze im Jahr 1989 wissenschaftlich auf und beleuchten die damaligen Ereignisse im Lichte des aktuellen Stands der Forschung.

Karner Stefan

Herausgeber Stefan Karner - Photo Credit BIKDer Historiker Dr. Dr. h.c. Stefan Karner ist Universitätsprofessor an der Universität Graz. Er ist 1952 in St. Jakob/Völkermark geboren und hat Geschichte sowie Russisch studiert. 1976 schloss er seine Promotion mit summa cum laude ab. Im Jahr 1985 folgte die Habilitation für die Schwerpunkte Neueste Wirtschafts- und Sozialgeschichte sowie für Österreichische Zeitgeschichte. Bis 2018 leitete er das Institut für Wirtschafts-, Sozial- und Unternehmensgeschichte der Universität Graz. Des Weiteren stand Stefan Karner als Gründer auch dem Ludwig Boltzmann Institut für Kriegsfolgenforschung Graz – Wien – Raabs im Zeitraum von 1993 bis 2018 vor. Er ist Co-Vorsitzender der Österreichisch-Russischen Historikerkommission.

 

© BIK

Lesiak Philipp

Lesiak-Philipp_c_Foto-Kofler-BIKMag. Philipp Lesiak ist Koordinator der Außenstelle Raabs und wissenschaftlicher Mitarbeiter des Ludwig Boltzmann Instituts für Kriegsfolgenforschung. Zudem ist er als Assistent am Institut für Wirtschafts-, Sozial- und Unternehmensgeschichte der Universität Graz tätig.

 

© Foto Kofler, BIK

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