Entspannung im Kalten Krieg

Entspannung im Kalten Krieg

  • Borchard Michael, Karner Stefan, Küsters Hanns Jürgen, Ruggenthaler Peter
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  • 978-3-7011-0447-5
  • Juni 2020
  • Hardcover
  • 800
Die in den 1960er Jahren begonnene Entspannungspolitik verändert den Charakter des Kalten... mehr
Das Buch "Entspannung im Kalten Krieg"

Die in den 1960er Jahren begonnene Entspannungspolitik verändert den Charakter des Kalten Krieges spürbar. Im Zentrum steht der 1970 zwischen Bonn und Moskau geschlossene Gewaltverzichtsvertrag.

Erstmals geöffnete Moskauer Akten belegen 50 Jahre später: nicht Bundeskanzler Brandt allein initiierte die Öffnung, um die Bonner Ost- und Deutschlandpolitik aus dem Dilemma der Hallstein-Doktrin zu befreien. Schon vorher gab es unter Adenauer, Erhard und Kiesinger Überlegungen, die deutsch-sowjetischen Beziehungen zu normalisieren. Kreml-Chef Breschnew ist zur Entspannung bereit, um sie für die Modernisierung der sowjetischen Wirtschaft zu nutzen.

Der Moskauer Vertrag, von Westmächten und Neutralen teils skeptisch gesehen, löst zwar noch nicht die deutsche Frage, schafft aber eine Verständigung: durch die De-facto-Anerkennung der Oder-Neiße-Grenze, das Viermächte-Berlin-Abkommen und den Grundlagenvertrag zwischen der Bundesrepublik und der DDR. Die Warschauer-Pakt-Staaten können Beziehungen zur Bundesrepublik aufnehmen – der Weg zur europäischen Sicherheitskonferenz in Helsinki ist frei.

Borchard Michael

Leiter der Hauptabteilung Wissenschaftliche Dienste/Archiv der Konrad-Adenauer-Stiftung, Berlin

Karner Stefan

Herausgeber Stefan Karner - Photo Credit BIK

Univ.-Prof. Dr.phil. Dr. h.c. Stefan Karner war Vorstand des Instituts für Wirtschafts-, Sozial- und Unternehmensgeschichte der Karl-Franzens-Universität Graz bis 28. Februar 2018, Leiter des Ludwig Boltzmann Instituts für Kriegsfolgenforschung bis 28. Februar 2018 sowie ehemaliger wissenschaftlicher Leiter des Universitäts-Medienlehrgangs (2004-2017).
Er wurde am 18. Dezember 1952 in St. Jakob/Völkermarkt geboren und hat sein Studium der Geschichte und des Russischen 1976 mit seiner Promotion summa cum laude abgeschlossen. Ab 1977 war er Assistent am Institut für Geschichte, seit 1982 am Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte.
1985 erfolgte die Habilitation für Neueste Wirtschafts- und Sozialgeschichte und für Österreichische Zeitgeschichte.
2000-03/2004 und 07/2006-09/2012 war Univ.-Prof. Dr. Stefan Karner stv. Institutsvorstand, von 04/2004 bis 07/2006 und von 10/2012 bis 02/2018 Vorstand des Instituts für Wirtschafts-, Sozial- und Unternehmensgeschichte.
Er hat über 30 selbständige wissenschaftliche Publikationen verfasst sowie zahlreiche wissenschaftliche Beiträge. Zudem ist er Herausgeber bzw. Mitherausgeber verschiedener wissenschaftlicher Beitragsbände und Publikationsreihen.

© BIK

Küsters Hanns Jürgen

Langjähriger Leiter der Hauptabteilung Wissenschaftliche Dienste/Archiv der Konrad-Adenauer-Stiftung, St. Augustin

Ruggenthaler Peter

Stellvertretender Leiter des Boltzmann-Institut für Kriegsfolgenforschung, Graz-Wien-Raabs

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