Musikerinnen in Graz und in der Steiermark

Musikerinnen in Graz und in der Steiermark

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  • 978-3-7011-0443-7
  • Mai 2020
  • Broschur, 14,8 x 21 cm
  • 166
In der der vorliegenden Sammelpublikation wird das Leben und Wirken von Musikerinnen und... mehr
Das Buch "Musikerinnen in Graz und in der Steiermark"

In der der vorliegenden Sammelpublikation wird das Leben und Wirken von Musikerinnen und Musikpädagoginnen wissenschaftlich aufgearbeitet, welche im 19. und 20. Jahrhundert das Musikleben in Graz sowie der Steiermark maßgeblich geprägt haben, jedoch in der Musik- und Kunstgeschichte bisher wenig berücksichtigt werden. Die biographischen Eindrücke tragen maßgeblich zur Sichtbarmachung dieser kulturschaffenden Protagonistinnen bei.

Diese wissenschaftliche Publikation widmet sich im Besonderen den Karrieren der großartigen Persönlichkeiten Marie Pachler, Gabriele Wietrowetz, Amalia Materna, Anna Hansa und Johanna Seelig, welchen in der Musik- und Kunstgeschichte bisher angesichts ihrer Bedeutung für das bürgerliche Musikleben in Graz zu wenig Beachtung geschenkt wurde. Trotz ihrer Begabungen und des großen Fleißes war der emanzipatorische Weg für diese Künstlerinnen in der damaligen Zeit ein schwieriges Unterfangen. Dennoch gelang es Ihnen, das Musikleben entscheidend mitzugestalten und Bekanntheit weit über die Landesgrenzen hinaus zu erlangen.

In diesem Buch erfahren Sie viele interessante Details über diese bedeutenden Musikerinnen und Musikpädagoginnen sowie über die Musikausbildungsstätten der Steiermark, von denen der „Musikverein für Steiermark“ besondere Bedeutung erlangte.

Die Publikation richtet sich an alle Leser*innen, die sich für Musikgeschichte begeistern und mehr über die historisch, gesellschaftlich und kulturell geprägten Geschlechterverhältnisse erfahren möchten.

Fachberger Karin

Karin Fachberger befindet sich im Masterstudium Musikologie an der Kunstuniversität Graz. Sie ist beteiligt am Forschungsprojekt Frauen in der Musikausbildung und im Musikleben von Graz. In ihren Forschungen arbeitet sie erstmals und grundlegend über die Sängerin Anna Hansa. Sie publizierte darüber hinaus in der Studie Straßenmusik in Graz, 2014: Ein explorativer Forschungsbericht (erschienen 2015 im Jahrbuch des Österreichischen Volksliedwerkes). Ein weiterer Schwerpunkt ihrer Arbeiten liegt im Bereich der Kulturvermittlung, 2018 hat sie den Zertifikatslehrgang „Karriere mit Kunst“ mit den Schwerpunkten Projektorganisation, Finanzierung, PR im Kulturbereich, Kultursponsoring und Marketing im 164 Social Web abgeschlossen. Seit 2019 arbeitet Karin Fachberger für die Initiative „steyrland – Wir rocken die Region!“, eine Initiative, die im Bezirk Steyr-Land (Oberösterreich) Unternehmen, Bildungseinrichtungen, Gemeinden und Vereine vernetzt, um die Region zu stärken. 2019 war sie zudem als Produktionsassistentin für das Musikfestival Steyr tätig.

Fischer Ulrike

Ulrike Fischer befindet sich seit 2014 im Bachelorstudium Musikologie an der Kunstuniversität Graz. Die Schwerpunkte ihres Studiums liegen in den Bereichen Musikästhetik sowie Musik in der Geschichte. Das Grazer Musikleben, soziale Netzwerkbildung und die Ausbildung von Frauen in der Biedermeierzeit bilden hierbei ihre aktuellen Forschungsschwerpunkte, welche auch die Grundlagen ihrer derzeit entstehenden Bachelorarbeit sind. Im Rahmen des Forschungsprojektes Frauen in der Musikausbildung und im Musikleben von Graz hat sie sich mit der Grazer Komponistin und Salonière Marie Pachler-Koschak beschäftigt. Seit Oktober 2018 ist sie als Studentische Mitarbeiterin am Institut für Musikästhetik an der Kunstuniversität Graz tätig.

Harer Ingeborg

Ingeborg Harer studierte Musikpädagogik an der damaligen Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Graz sowie Anglistik/Amerikanistik und Musikwissenschaft an der Karl-Franzens-Universität Graz. Promotion 1987. 1981–1982 Lehrtätigkeit an der AHS. Seit 1980 wissenschaftliche Mitarbeiterin am heutigen Institut für Alte Musik und Aufführungspraxis der Kunstuniversität Graz, seit 2000 Ao. Univ. Prof.in, 2008 und 2011 Gastlehrende im Bereich Frauen- und Geschlechterforschung an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt. Publikationen zu den Themenbereichen „Historisch informierte Aufführungspraxis“, Unterhaltungsmusik um 1900 sowie Frauen- und Geschlechterforschung in der Musik.

Kerbl Gregor

Gregor Kerbl absolvierte das interdisziplinäre Masterstudium der Musikologie an der Kunstuniversität Graz, der Technischen Universität Graz sowie der Karl-Franzens-Universität Graz. Abschlussarbeit im Fachbereich „Pop, Musik und Medienkultur“ unter dem Titel Die mikrotemporale Wiederholung als ästhetische Figur in der Klangproduktion des 20. und 21. Jahrhunderts. Zuvor widmete sich der Dipl. Sozialpädagoge einer gezielten Förderung von Medienkompetenzen in der Jugend- sowie der Altenarbeit und vermittelte mediale Empowerment- und Handlungsstrategien im heil- und sonderpädagogischen Feld. Ergänzend blickt er auf jahrelange Bühnen- und Studioerfahrung als Musiker und Klangarbeiter zurück. Seit 2019 ist er Universitätsassistent am Zentrum für Genderforschung der Kunstuniversität Graz und beforscht dort die medialen Handlungsspielräume österreichischer Musikerinnen des 19. und 20. Jahrhunderts.

Nabjinsky Sarah

Sarah Nabjinsky studierte Musikologie an der Kunstuniversität Graz, wobei sie sich neben der Jazz- und Popularmusikforschung vor allem auf die Musikästhetik konzentrierte. In diesem Bereich entstand auch ihre Masterarbeit Die Rezeption von Musik über digitale Medien im Kontext von Raum, Zeit und Körperlichkeit (2018). Daneben legte sie einen weiteren Schwerpunkt auf den Bereich der Genderforschung. Sie ist Mitarbeiterin im Projekt Frauen in der Musikausbildung und im Musikleben von Graz und seit 2019 Universitätsassistentin am Zentrum für Genderforschung an der Kunstuniversität Graz. Außerdem erweiterte sie neben ihrem Studium ihre Fähigkeiten im Bereich der Medienarbeit durch journalistische 166 Tätigkeiten beim Webradio der Grazer Universitäten (2012–15), durch Öffentlichkeitsarbeit an der Kunstuniversität Graz sowie als Marketingassistentin bei einem Grazer Plattenlabel. Auch im Bereich der Musikvermittlung war sie durch das Abhalten von Workshops an Grazer Volksschulen tätig (klassik4kids 2017–18).

Schmaranzer Marlene

Marlene Schmaranzer studierte Musikologie an der Karl-Franzens-Universität Graz und Kunstuniversität Graz. Masterarbeit über Formen privaten und häuslichen Musizierens im Europa des 19. Jahrhunderts: Ihre Bedeutung für Künstler und Künstlerinnen am Beispiel Clara Schumanns. Sie studierte auch Pädagogik, Bachelorarbeit: Mütterlichkeit als soziale Konstruktion. Von 2014 bis 2016 war sie studentische Mitarbeiterin am Zentrum für Genderforschung der Kunstuniversität Graz. 2016 war sie Teilnehmerin bei der International Musicological Student Conference-Competition in Tiflis, Georgien.

Sonnleitner Ute

Ute Sonnleitner leitet seit 2016 das Bildungsreferat des ÖGB Steiermark. Nach Abschluss ihrer Dissertation zum Thema Widerstand gegen den Austrofaschismus in der Steiermark war sie von 2008 bis 2016 wissenschaftliche Mitarbeiterin und Lektorin am Institut für Geschichte/Zeitgeschichte der Karl-Franzens-Universität Graz und koordinierte von 2009 bis 2014 das Doktoratsprogramm „Migration-Diversität-Globale Gesellschaften“ der Universität Graz. Zudem gestaltete sie Ausstellungen und war am Aufbau des Stadtmuseum/-archiv Leibnitz beteiligt. Ihre Forschungsschwerpunkte umfassen Frauen- und Geschlechterforschung, Mobilitäts-/Migrationsforschung, Theatergeschichte, Widerstand, wobei deren wechselseitige Vernetzungen von speziellem Interesse sind.

Brüstle Christa

Christa Brüstle ist Professorin für Musikwissenschaft, Frauen- und Genderforschung am Institut 14 Musikästhetik und seit 2012 Leiterin des Zentrums für Genderforschung der Kunstuniversität Graz. Sie studierte Musikwissenschaft, Germanistik und Linguistik in Freiburg i. Br. und Frankfurt a. M. und promovierte 1996 über die Rezeptionsgeschichte Anton Bruckners. 1999–2005 und 2008 war sie Wissenschaftliche Mitarbeiterin des Sonderforschungsbereichs „Kulturen des Performativen“ an der Freien Universität Berlin, wo sie sich 2007 mit einer Arbeit über Konzert-Szenen: Bewegung – Performance – Medien. Musik zwischen performativer Expansion und medialer Integration 1950–2000 habilitierte. 2008–2011 war sie Gastprofessorin an der Universität der Künste Berlin und Lehrbeauftragte an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“, an der Technischen Universität Berlin sowie an der Universität Wien. 2014 war sie Gastprofessorin für Musikwissenschaft an der Universität Heidelberg.

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