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DDDDr. Johannes Ude (1874–1965) Pazifist – Lebensreformer – Priesterpolitiker

 
 
 
 
 

Erfahren Sie interessante Details aus der Vita von Johannes Ude-einer der außergewöhnlichsten Priesterpersönlichkeiten der Diozöse Graz-Seckau.

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Beschreibung

Im Mittelpunkt der vorliegenden Publikation steht der vierfach promovierte Grazer Theologieprofessor Johannes Ude (1874–1965). Er zählt zu den markantesten Priestern der Diözese Graz-Seckau im 20. Jahrhundert und ist über die Grenzen Österreichs hinaus bekannt.Mit unerschrockenem Mut und höchst bemerkenswerter Courage protestierte Ude schriftlich im deutschsprachigen Raum gegen die schändlichen Pogrome der Nationalsozialisten im November 1938 und damit gegen das unermessliche Leid, das der jüdischen Bevölkerung angetan wurde.

Im November 2018 widmeten verschiedene renommierte Wissenschaftler dem bekannten Priester und Theologieprofessor DDDDr. Johannes Ude ein ganzes Symposion. Der Anlass dazu bildete die Erinnerung an seinen mutigen Protest gegen die antisemitische Gewalt sowie die nationalsozialistische Progromnacht im November 1938. Die spannenden Beiträge zu dieser Tagung finden Sie im vorliegenden Sammelband.
Johannes Ude war eine vielseitige Persönlichkeit: Theologe und Philosoph, Naturwissenschaftler und Nationalökonom, Beichtvater und Seelsorger, Vereinsgründer und Redakteur, Politiker und Parteigründer, Asket und Nichtraucher, Vegetarier und Alkoholgegner, Tierschützer und Freund der Natur, Lebensreformer und Friedensaktivist.
Im vorliegenden Band finden Sie verschiedene wissenschaftliche Beiträge zu den unterschiedlichen Stationen und Aspekten von Johannes Udes Leben. Dazu zählen selbstverständlich seine beherzte, offen dargelegte Ablehnung gegen die Grausamkeiten der Nationalsozialisten sowie die daraus resultierenden Folgen oder sein unermüdlicher Einsatz für den Frieden. Daneben finden sich aber auch interessante Details wie seine vegetarische Lebensweise und die strikte Verurteilung von Tierversuchen, was ihn zu einem Vorreiter der modernen Tierethik macht. Die Anthologie bietet der Leserschaft aber auch persönliche Erinnerungen von Zeitzeugen wie Maria Angerer oder den emeritierten Bischof Maximilian Aichern.

Allgemeine wissenschaftliche Reihe, Bd. 56

Zusätzliche Informationen

Ausführung

Taschenbuch, 16,8 x 24,0 cm

Erscheinungsdatum

Mai 2019

Anzahl Seiten

170

ISBN

978-3-7011-0434-5

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