Männliche Verhütung als gesellschaftliches Konfliktfeld in der Zwischenkriegszeit

 
 
 
 
 

Der 17. Band der Grazer Gender Studies Reihe befasst sich mit der Empfängnisverhütung in der Ersten Republik. Der „Fall Schmerz“ löste Ende der 1920er-Jahre eine große Sterilisationsdebatte in Österreich aus. Lassen Sie sich aufklären!

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Beschreibung

Sexualität und Fortpflanzung waren in der Ersten Republik ein zentraler Bereich der gesellschaftlichen Auseinandersetzung in Österreich. Verhütungspraktiken wurden zwar weiterhin als weibliche Domäne angesehen. Unter Arbeitern bestand jedoch großes Interesse an einer sicheren Empfängnisverhütung, weshalb der Chirurg und Sozialdemokrat Hermann Schmerz (1881–1941) in Graz jahrelang Sterilisationen durchführte. Im Herbst 1929 wurde deshalb ein Gerichtsverfahren wegen Körperverletzung gegen ihn eingeleitet, das eine heftige Auseinandersetzung zwischen den politischen Milieus auslöste.

Grazer Gender Studies, Veröffentlichungen zur interdisziplinären historischn Frauen- und Geschlechterforschung, Bd 17

Zusätzliche Informationen

Ausführung

Broschur, 14,8 x 21,0 cm

Erscheinungsdatum

03.08.2020

Anzahl Seiten

228

ISBN

978-3-7011-0454-3

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    Leseprobe_Lukas-Pletz_Maennliche-Verhuetung
    © privat
    von 2007 bis 2014 Studium der Geschichte und Germanistik in Graz. Seit 2015 Tätigkeit in den Sondersammlungen der Universitätsbibliothek Graz. Forschungen zu den Themenbereichen Sexualitäts- und Verhütungsgeschichte Österreichs, kuratorische Mitarbeit am Haus der Geschichte Österreichs zu unterschiedlichen historischen Themengebieten.