Dear Ms Brauch, ...

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Die ursprünglich in Nordfrankreich entstandenen gotischen Lettern waren weit verbreitet; durch die Beliebtheit der „deutschen“ Schrift während der Zeit des Nationalsozialismus wird die Fraktur seither nur noch selten verwendet – und oft auch in einschlägigem Kontext.

Dieses Buch stellt ein Bemühen um die Rehabilitierung der Fraktur dar, indem es auf die Ästhetik dieser Schrift und die in ihr liegenden gestalterischen Möglichkeiten abzielt, jenseits von ideologischen Vorbehalten. Es führt in die Typografie der Fraktur ein, informiert über den jahrhundertelangen Streit zwischen Anhängern der runden und der gebrochenen Schriften und zeigt anhand von Grafiken und anderen Anwendungsbeispielen das grafisch reizvolle Potenzial dieser Schriftgattung. „Dear Ms Brauch, ...“ eröffnet eine Publikationsreihe, in der der Studiengang Informationsdesign der FH JOANNEUM hervorragende Abschlussarbeiten in jährlicher Erscheinungsform einer design-interessierten Öffentlichkeit präsentiert.

www.dear-ms-brauch.at

 

 

 

Erscheinungstermin: September 2009          ISBN: 978-3-7011-0162-7

Ausstattung: 236 Seiten, gebunden

Medienecho

Rezension:

Rezension der Kleinen Zeitung vom 9.1.2010, Walter Fritz Von Zeichen und ihrer Geschichte Eine Lanze fr gebrochene Schriftformen bricht Elisabeth Gruber in ihrem gleichermaen informativen wie schnen Buch, beeindruckende Abschlussarbeit des Studiengangs Informationsdesign, an der Grazer FH Joanneum. Die Autorin geht der Geschichte einer einst hchst einflussreichen typografischen Familie nach, die oftmals mit einem einzigen ihrer Mitglieder gleich gesetzt wird, der Fraktur nmlich. Letzterer haben die gebrochenen Schriftformen ihren schlechten Ruf zu verdanken, gilt sie doch als Ausdruck ausgeprgter rechter Geisteshaltung. Und wird in der Tat nach wie vor gern in derart orientierten Publikationen verwendet. Eine nicht gerechtfertigte Diskriminierung. Denn, Treppenwitz der Geschichte, die Nazis verboten die Fraktur 1941. Unverdchtige Autoren wie Hermann Hesse beharrten auch nach 1945 auf dem gebrochenen Schriftbild ihrer Werke. In originellen grafischen Beispielen versucht Gruber eine Rehabilitierung, zeigt den Einsatz von Fraktur & Co hier und jetzt.

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25.04.2019, 19.00 Uhr, Myra-Stub'n, Teichweg 35, 2763 Muggendorf
26.04.2019, 17.00 Uhr, sterreichische Urania fr Steiermark, Burggasse 4/I, 8010 Graz
02.05.2019, 19.30 Uhr, Pfarrsaal Krieglach, 8670 Krieglach
09.05.2019, 19.30 Uhr, Kleiner Stadtsall, Stadtplatz 2, 8680 Mrzzuschlag
06.06.2019, 19.00 Uhr, Festsaal der NMS Augasse, Augasse 7, 2620 Neunkirchen,
10.07.2019, 19.00 Uhr Stadtbibliothek Graz Nord, Theodor-Krner-Strae 59, 8010 Graz

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