Österreich – Russland – Stationen gemeinsamer Geschichte

Österreich – Russland – Stationen gemeinsamer Geschichte

  • Karner Stefan, Tschubarjan Alexander
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  • 978-3-7011-0410-9
  • Mai 2018
  • Gebundene Ausgabe, 17,2 x 24,6 cm
  • 288
Die bereits Jahrhunderte währenden Beziehungen zwischen Österreich und Russland sind eine... mehr
Das Buch "Österreich – Russland – Stationen gemeinsamer Geschichte"

Die bereits Jahrhunderte währenden Beziehungen zwischen Österreich und Russland sind eine spannende und vielfältige Geschichte. Diese wurde in diesem einzigartigen Band im Rahmen der Österreichischen-Russischen Historikerkommission von 26 Autoren aus beiden Ländern zusammengetragen, aufgearbeitet und anschaulich präsentiert. An jedem der elf Kapitel, welche die wichtigsten Stationen der gemeinsamen Geschichte erläutern, haben jeweils ein*e österreichische*r und ein*e russische*r Historiker*in gearbeitet.

Österreich und Russland waren mal Nachbarn mit gemeinsamen Interessen, mal Feinde. Immer gab es jedoch Brücken zwischen beiden Ländern: kulturell, politisch, wirtschaftlich. Das gemeinsame Geschichtsbuch dient dem gegenseitigen Verstehen, ist als Lehrbehelf konzipiert und stellt die wichtigsten Etappen der gegenseitigen Beziehungen in den Fokus. Von den ersten Kontakten der beiden Mächte im 15. Jahrhundert, über den Wiener Kongress und den Krimkrieg bis hin zum Ersten Weltkrieg, als dessen Folge beide Imperien zerbrachen. Der Zweite Weltkrieg forderte auf beiden Seiten ungeheure Opfer an Soldaten und Zivilisten. Zehntausende Österreicher sind auf russischem Gebiet begraben, Zehntausende sowjetische Kriegsopfer liegen unter österreichischer Erde. 1943 wurde von den Alliierten in Moskau die Wiedererrichtung Österreichs festgelegt, 1945 der Osten Österreichs von der Roten Armee besetzt und vom Nationalsozialismus befreit. Im Kalten Krieg wurde Wien ein neutraler Brückenbauer zwischen Ost und West. Die österreichisch-russischen Beziehungen seit dem Zerfall der Sowjetunion 1991 sind ein Beispiel konstruktiver, bilateraler Politik.
Dieser vielseitige, klar strukturierte und verständlich geschriebene Geschichtsband richtet sich an Geschichtslehrer von Mittelschulen und Gymnasien, Studierende sowie alle, die sich für die spannende, über 500-jährige Geschichte der österreichischen-russischen Beziehungen interessieren.
Anlässlich seines Wienbesuchs am 5. Juni 2018 wurde dem russischen Präsidenten Vladimir Putin das Werk auf Deutsch und Russisch übergeben.

Kriegsfolgen-Forschung Sonderband 18

Karner Stefan

Herausgeber Stefan Karner - Photo Credit BIK

Univ.-Prof. Dr.phil. Dr. h.c. Stefan Karner war Vorstand des Instituts für Wirtschafts-, Sozial- und Unternehmensgeschichte der Karl-Franzens-Universität Graz bis 28. Februar 2018, Leiter des Ludwig Boltzmann Instituts für Kriegsfolgenforschung bis 28. Februar 2018 sowie ehemaliger wissenschaftlicher Leiter des Universitäts-Medienlehrgangs (2004-2017).
Er wurde am 18. Dezember 1952 in St. Jakob/Völkermarkt geboren und hat sein Studium der Geschichte und des Russischen 1976 mit seiner Promotion summa cum laude abgeschlossen. Ab 1977 war er Assistent am Institut für Geschichte, seit 1982 am Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte.
1985 erfolgte die Habilitation für Neueste Wirtschafts- und Sozialgeschichte und für Österreichische Zeitgeschichte.
2000-03/2004 und 07/2006-09/2012 war Univ.-Prof. Dr. Stefan Karner stv. Institutsvorstand, von 04/2004 bis 07/2006 und von 10/2012 bis 02/2018 Vorstand des Instituts für Wirtschafts-, Sozial- und Unternehmensgeschichte.
Er hat über 30 selbständige wissenschaftliche Publikationen verfasst sowie zahlreiche wissenschaftliche Beiträge. Zudem ist er Herausgeber bzw. Mitherausgeber verschiedener wissenschaftlicher Beitragsbände und Publikationsreihen.

© BIK

Tschubarjan Alexander

Prof. Dr. Alexander O. Tschubarjan ist der wissenschaftliche Leiter des Instituts für Globale Geschichte der Russischen Akademie der Wissenschaften und Co-Vorsitzender der Österreichisch-Russischen Historikerkommission.

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