Stand und Perspektiven der NS­-Forschung in der Musik

 
 
 
 
 

Dieser Band der Kunstuniversität Graz bietet einen Überblick über den Stand der NS-Forschung in der Musikwissenschaft im deutschsprachigen Raum. Ziel der Publikation ist es, eine tiefergehenden Reflexion und weitere Erforschung dieses dunklen Kapitels der Geschichte anzuregen.

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»Behutsame Bewältigung der Vergangenheit«
Norbert Swoboda, Kleine Zeitung, den vollständigen Artikel finden Sie hier.

Beschreibung

Der Band bietet einen Überblick über den Stand der NS-Forschung in der Musikwissenschaft im deutschsprachigen Raum. 1963 gegründet, ist die Grazer Kunstuniversität eine vergleichsweise junge Institution. Allerdings hatten einflussreiche Entscheidungsträger sowie zahlreiche Angehörige der Grazer Musikakademie und ihrer Vorgängerinstitution des Steiermärkischen Landeskonservatoriums auch bedeutende Positionen im NS-Musikausbildungssystem inne.
Der Band möchte zu einer tiefergehenden Reflexion und weiterer Erforschung dieses dunklen Kapitels der Geschichte anregen und eine kritische Selbstreflexion in Gang bringen, die auf die Zukunft abzielt und der Verantwortung der Universitäten für gesellschaftliche Erinnerungskultur und Entwicklung von Leitbildern Rechnung trägt.
Mit unterschiedlicher Schwerpunktsetzung beleuchten die einzelnen Bände der Reihe FOKUS MUSIK Schnittpunkte von Wissenschaft und Kunst, von Forschung und (re)produktiver Musikausübung.

 

Zusätzliche Informationen

Ausführung

Broschur, 16,8 x 24 cm

Erscheinungsdatum

28.02.2021

Anzahl Seiten

194

ISBN

978-3-7011-0462-8

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    Blick-ins-Buch_Aringer-Kogler-Lenhart-Stand-und-Perspektiven
    © Julia Fuchs
    Studium der Kunstgeschichte, Geschichte, Religionswissenschaft und Pharmazie, Promotion in Kunstgeschichte; seit 2020 Archivar am Archiv der Congregatio Jesu, Mitteleuropäische Provinz, München
    © Jasmin Glettler-Feiertag
    Klaus Aringer ist seit 2005 Universitätsprofessor für historische Musikwissenschaft an der Kunstuniversität Graz. Er studierte Musikwissenschaft, Geschichte und ältere deutsche Sprache und Literatur an der Ludwig-Maximilians-Universität München (M.A. 1992 und Dr. phil. 1997). Zwischen 1995 und 2005 war er wissenschaftlicher Assistent und Kurator der Instrumentensammlung Stiftung Dr. h.c. Karl Ventzke an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen, wo er sich 2003 für das Fach Musikwissenschaft habilitierte. Gastweise lehrte er auch an den Universitäten Graz und Wien. Seit 2017 wirkt er am von Peter Revers geleiteten FWF-Projekt „Analyse musikalischer Interpretation: Herbert von Karajan“ mit. Seit 2019 ist er Mitglied der Leitenden Kommission der Gesellschaft zur Herausgabe von Denkmälern der Tonkunst in Österreich. Schwerpunkte seiner Forschungs- und Publikationstätigkeit bilden die Musik J. S. Bachs und der Wiener Klassiker, die Geschichte der Musikinstrumente, der Instrumentation und Instrumentationslehre sowie Fragen von Aufführungspraxis und Interpretation.

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