Wir waren Niemand. Meine Flucht aus Rumänien. Von Temesvar nach Graz 1989.

Wir waren Niemand. Meine Flucht aus Rumänien. Von Temesvar nach Graz 1989.

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  • 978-3-7011-8140-7
  • Oktober 2019
  • Taschenbuch, 16,8 x 24,0 cm
  • 344
Mit seinem Fluchtbericht von Temesvar, Rumänien, nach Graz im Dezember 1989 liefert Milan... mehr
Das Buch "Wir waren Niemand. Meine Flucht aus Rumänien. Von Temesvar nach Graz 1989."

Mit seinem Fluchtbericht von Temesvar, Rumänien, nach Graz im Dezember 1989 liefert Milan Radin – damals erst 15 Jahre alt – eine bewegende und aufrüttelnde Momentaufnahme einer Zeit, die von Deportationen, Beschlagnahmungen, Zwangsarbeit, Nahrungsknappheit, willkürlicher Unterdrückung, Kälte und allgemeiner Düsternis gekennzeichnet war. Eine Lebensgeschichte zum Nachdenken: über sich, die Mitmenschen und das weitere Umfeld.

Am linken Arm trug er die Nummer LFI 2162. Sie waren Zahlen. Sie waren Niemand. Bald würde der Sozialismus überholt werden und sie würden in der kommunistischen Epoche leben, geleitet von ihrem Führer, Generalsekretär Nicolae Ceaușescu. Es war eine trostlose, eine graue Welt. Dann, plötzlich, 1951, marschierte die Armee ins beschauliche rumänische Dorf. Milan Radins Vater wurde mit der gesamten siebenköpfigen Familie enteignet, in Wagons verladen und deportiert, nach Bărăgan, das rumänische Sibirien. Ein, zwei, drei Fluchtversuche folgten, mit Kalaschnikows an der Grenze gestellt und im Gefängnis eingelagert, bis Milan Radin als Jugendlicher tagelang von Temesvar nach Graz wanderte, wandelte, im Winter, durch Schnee, mal zu Fuß, mal im Kofferraum versteckt – durch ein zerrüttetes Jugoslawien. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Das war seiner.

Die Erzählung Milan Radins ist eine Gegenüberstellung zweier Welten, die zum Nachdenken anregt; über den Materialismus, über In- und Ausland, über den Sinn des Lebens. Der Autor öffnet den Leser*innen Augen und Ohren für ihre Mitmenschen und ermutigt, vielleicht eine andere Sprache zu lernen und in andere Welten einzutauchen. Und er fordert nicht zuzulassen, dass sich diese Geschichte wiederholt.

 

Pressestimmen

„Milan Radins Geschichte, die er in diesem Buch darlegt, ist ein Zeitzeugnis, das die Ereignisse in Rumänien und während des Jahres 1989 besser beleuchtet und sie uns verstehen lässt“. – Dr. Heinrich Schnuderl, Ehem. Hochschulseelsorger von Graz

Radin Milan

Radin_01_resizedMag. Milan Radin wurde 1973 in Timișoara, Rumänien, geboren. Beim dritten Versuch 1989 gelang ihm die Flucht nach Österreich. Er wurde zuerst im Grazer Gefängnis, danach im Flüchtingslager in Traiskirchen, weiters in Unterrohr/Hartberg und schließlich in Admont untergebracht. 1994 maturierte Milan Radin in Stainach, 1999 schloss er in Graz den Lehrgang zum Akademisch geprüften Kaufmann ab. Es folgten 2001 die Graduierung zum Magister philosophiae an der Karl-Franzens Universität in Graz, 2008 der Master of Business Administration in Sheffield (UK), Studienaufenthalte in Strasbourg (Frankeich), Plovdiv (Bulgarien) und Cieszyn/Kattowitz (Polen). Beruflich war er zuerst in Frankreich und in den USA tätig, danach bei RZB Foreign-Trade in Wien und schließlich arbeitete Milan Radin zwölf Jahre als Geschäftsführer bei dm drogerie markt in Serbien und Rumänien. Derzeit ist er als Wirtschaftsberater und Unternehmer tätig. Neben Deutsch und Rumänisch spricht er auch fließend Serbokroatisch, Französisch, Englisch, Russisch und Bulgarisch.

© Henx

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