Nominiert für den European Union Prize for Literature 2022!
Nominiert für den Deutschen Buchpreis 2021! Als sich der Kulturwissenschaftler Theo auf eine Reise macht, um die Beziehung zu seiner Frau Anna und seinem Sohn Moritz zu ändern, ahnt er noch nicht, dass diese eine dramatische Wendung nehmen wird.
»Ein vorsichtiges Alter für beide – vierzig und neun. Mitten im Leben hinterfragt der Vater den „Bauplan des Lebens“ und macht sich mit seinem Sohn auf zu einer gemeinsamen Reise. Der Historiker und Schriftsteller Peter Karoshi hat daraus – und diese Gefahr ist immanent bei diesem Thema – kein gezwungen cooles „On The Road“ gemacht, sondern eine ehrliche Selbsterkundung, die unter anderem zu folgender Erkenntnis führt: Das Leben lässt sich in keinem Wikipedia-Eintrag zusammenfassen. Wer mehr darüber erfahren will, muss sich auf die Reise machen. So, wie Peter Karoshi das gemacht hat. Seine Figuren ruhen nicht in sich, seine unaufgeregte Sprache tut es schon. Und dass das titeltragende Tier ein Elefant ist, hat nicht nur historische Hintergründe. Dem Elefanten wird ja bekanntlich ein sehr gutes Gedächtnis nachgesagt. Darüber verfügt auch der Mensch – wenn er sich daran erinnert.« Bernd Melichar, Kleine Zeitung
Über die Nominierung für den Deutschen Buchpreis: »Einzige faustdicke Überraschung ist die Nominierung von Peter Karoshis Novelle ›Zu den Elefanten‹, die bei Leykam herausgekommen ist.« Andreas Platthaus, Frankfurter Allgemeine Zeitung
»Merken Sie sich den Namen: Peter Karoshi, Kulturwissenschaftler, Historiker, wohnhaft in Wien.« Klaus Kastberger, Die Presse
»Mit seiner Vermischung aus Realismus und Unheimlichem ist Peter Karoshi dem kürzlich mit dem Wilhelm-Raabe-Preis ausgezeichneten Gert Loschütz nicht unähnlich – seine Novelle lohnt sich, sowohl als kurzweilige Unterhaltung wie als Reflexion übers Altern entdeckt zu werden.« Jeff Thoss, Tageblatt
Der Kulturwissenschaftler Theo steckt in einem merkwürdigen Schwebezustand fest, als er sich vornimmt, die Beziehung zu seiner Frau Anna und seinem Sohn Moritz zu ändern. Zusammen mit Moritz unternimmt er eine Reise, entlang der Route, die der spätere Kaiser Maximilian II. mit dem Elefanten Soliman vor Jahrhunderten vom Mittelmeer nach Wien genommen hat. Dieses Mal geht es in umgekehrter Richtung von Österreich über Südtirol bis nach Genua. Doch schnell steht das Gespann vor großen Problemen.
Scheinbar in sich selbst verloren und an der Gegenwart verzweifelnd, erzählt Theo in Tagebuchform von einer Reise in das Wissen, dass es die Vergangenheit, Erinnerungen und das Gedächtnis sind, die die Gegenwart prägen. Eine Reise, die eine dramatische Wendung nimmt und durch die der Erzähler erkennt, dass ein Leben ein Strom aus Erklärungs- und Beobachtungsversuchen ist. Und man sich zuerst verlieren muss, wenn man zueinander finden will.
Nominiert für den European Union Prize for Literature 2022! Nominiert für den Deutschen Buchpreis 2021!
Danke an den Hauptverband des österreichischen Buchhandels: Peter Karoshi im Interview mit Katja Gasser:
Der Historiker, Studium der Geschichte und Anglistik/Amerikanistik an der Karl-Franzens-Universität in Graz, hat von 1999 bis 2005 am transdisziplinären Spezialforschungsbereich »Moderne – Wien und Zentraleuropa um 1900« im Fachbereich Österreichische Geschichte in Graz mitgearbeitet und über Pluralitäten, Heterogenitäten und Gedächtniskulturen in Vielvölkerstaaten geforscht.
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